Bowspirit Kids Group folgen

Pinguin mit Herz sucht Unternehmer mit Herz

Pressemitteilung   •   Feb 26, 2019 12:00 CET

Der Kaiserpinguin Bowie ist das Maskottchen der Bowspirit Kids.

Die Bowspirit Kids möchten kranken und traumatisierten Kindern und Jugendlichen helfen, das Foul, welches ihnen das Leben gespielt hat, zu verarbeiten. Um dies zu tun, wollen sie ein älteres Passagierfährschiff kaufen und zu einem "schwimmenden Kinderzimmer" umbauen.

"Unsere jungen Gäste, die zum Teil schlicht durch die Hölle gegangen sind, sollen bei uns an Bord etwas ganz Besonderes erleben … sie sollen wieder leben", so Gründer Michael Speckenbach (49). "Die fehlende Kindheit wollen wir ihnen ein Stück weit zurück geben und ihnen so den Rücken stärken, damit sie selbstbewusst bei uns wieder von Bord gehen in dem Wissen 'Mir ist da was passiert. Das war nicht schön, aber es war richtig so.' Und so sollen sie dann in eine hoffentlich gesunde Zukunft starten."

Wer als Unternehmer nun denkt "Oh nein, noch eine Organisation, die mich mit Hochglanzbroschüren und Bettelbriefen nervt", blickt (noch) etwas kurzsichtig auf das Vorhaben, sind Speckenbach und Kuratoriumsmitglied Ingo Kock (65) überzeugt.

"Zum Anfang hielt ich es für eine spleenige Idee meines langjährigen Freundes Michael, sich um verletzte Kinderseelen in Form eines Fährschiffsaufenthaltes mit fachlicher Betreuung zu kümmern", ist Kock, der Geschäftsführender Gesellschafter der Güterkraftverkehr Hamburg-Holstein GmbH ist, ganz ehrlich. "Je mehr ich allerdings im Rahmen von Telefonaten und im Austausch von seinen Ideen Kenntnis erlangte, erkannte ich das Potential und entschloss mich, meinen Anteil in dieses Projekt einzubringen. Durch meine langjährige Tätigkeit mit Auszubildenden, die aus den unterschiedlichsten Kreisen und Nationalitäten zu uns gestoßen sind, kann ich selbst bei diesen im erwachsenen Alter feststellen, dass sie teilweise doch erheblich Probleme - über das Maß der täglichen Probleme hinaus - mit sich herumtragen. Daher muss es unserer Ansatz als Unternehmer sein, diese Seelen so früh wie nur möglich von den Belastungen zu befreien!"

Auch wenn es zum "Spiel des Lebens" sprichwörtlich dazugehört, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, ist manches Päckchen halt so unförmig, dass es gut ist, wenn mir jemand beizeiten zeigt, wie ich es am besten trage, damit es mich auf meinem weiteren Lebensweg nicht behindert.

Letztlich geht es auch darum, gemeinsam daran zu arbeiten, dass langfristig weniger Jugendliche mit sperrigen Päckchen in den Unternehmen landen und dort viel mehr Geld kosten als die Unterstützung der Bowspirit Kids jemals kosten wird.

"Wir sind ein kleines, aber schlagkräftiges Team und wollen dies auch bleiben. Für Massenmailings in die Papierkörbe der Chefetagen werden wir keine Ressourcen aufwenden", sind sich Kock und Speckenbach einig. "So wie auch von unseren privaten Unterstützern, erhoffen wir von Unternehmern mit Herz und Verstand Eigeninitiative beim Einbringen ihres ganz individuellen Talentes in unser Vorhaben."

Neben der Möglichkeit die Bowspirit Kids mit einer klassischen Spende zu unterstützen, gibt es eine Vielzahl von Kampagnen, die den Spaß an einer Aktion mit der Freude am Helfen verknüpfen sollen.

Für Unternehmer bieten sich insbesondere die Formate "Die größte schwimmende Pinnwand der Welt" und "12 mal 12" an, da diese als Businesspatenschaft mit Gegenleistung nicht den steuerrechtlichen Beschränkungen von Spenden unterliegen und als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können.

"Die größte schwimmende Pinnwand der Welt" entsteht zunächst als virtuelle Pinnwand im Internet. Jeder Eintrag auf der virtuellen Pinnwand wird bei Erfolg der Aktion mittels einer bedruckten Folie auf die Bordwände des echten Schiffes übertragen. Alle Pinnwandeinträge bleiben mindestens zwölf Monate an den Bordwänden des Schiffes und reisen so durch die Welt.

Im Format "12 mal 12" unterstützt der Unternehmer die Bowspirit Kids zwölf Monate lang mit einer frei gewählten "Zwölf" aus seinem Tätigkeitsfeld, also z.B. 12 Cent für jede in einer Spedition bewegte Europalette, einen Euro für jeden zwölften Gast eines Freizeitbades oder 12 Euro für jedes verkaufte Fahrzeug eines Autohauses. Der Kreativität der Unterstützer sind hier kaum Grenzen gesetzt - es muss halt nur eine "Zwölf" im Beitrag vorkommen.

Das Format wird begleitet von entsprechender Öffentlichkeitsarbeit und einem speziellen Logo, mit welchem die teilnehmenden Unternehmen mit ihrem sozialen Engagement werben können.

Die Lübecker Hafenwirtschaft und ihre Gäste aus dem In- und Ausland haben es bereits vorgemacht: Ein Drittel der traditionellen Tellersammlung während des von der Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. in der Lübecker Schiffergesellschaft alljährlich am zweiten Freitag im Februar veranstalteten Schiffsmakleressens ging in diesem Jahr dankenswerter Weise an die Bowspirit Kids.

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Die Bowspirit Kids Group wurde im Frühjahr 2018 in Lübeck (Deutschland) gegründet. Unser Aktivitätsschwerpunkt liegt in der Schaffung eines maritimen Freizeit- und Erholungscamps für kranke und traumatisierte Kinder und deren Geschwisterkinder - den sog. "Schattenkindern" -, die Spaß und Abwechslung von der Krankheit erfahren sollen. Hierzu wollen wir uns die Mobilität eines Passagierfährschiffes zunutze machen, um auch außerhalb des Basisortes operieren zu können und so die Bowspirit Kids Group und ihre Arbeit weltweit vorzustellen und weitere Projekte unter dem Leitgedanken "Erholung von der Krankheit" zu initiieren.

Die Gruppe besteht aus zwei Gesellschaften - der Bowspirit Kids gemeinnützige GmbH (www.bowspirit-kids.org) und der kommerziell geführten Bowspirit Management GmbH (www.bowspirit-management.com), welche gesellschaftsrechtlich so miteinander verflochten wurden, dass erwirtschaftete Gewinne nicht an Gesellschafter ausgekehrt werden können, sondern der übergeordneten gemeinnützigen Zielsetzung zugeführt werden.

Die Bowspirit Kids Group beabsichtigt, ihre Aktivitäten nicht allein auf klassische Spenden zu stützen, sondern finanzielle Ressourcen auch durch social events und Businesspatenschaften einzuwerben. Los ging es im vierten Quartal 2018 mit der Aktion "Die größte schwimmende Pinnwand der Welt".

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