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Es gilt in die Fähigkeiten von Schiff und Mannschaft zu vertrauen.

Blog-Eintrag   •   Mai 17, 2019 12:00 CEST

Welt, seid mir gegrüßt!

Ich bin der Kaiserpinguin Bowie, das Maskottchen der Bowspirit Kids, auf dem wunderschönen Ekström-Schelfeis im Norden der Antarktis in der Nähe der Neumayer-Station III.

Manche von euch hätten vielleicht Angst, ihr Kind allein auf ein Schiff zu lassen. Erst recht, wenn es gerade eine schwere Krankheit überstanden hätte ...

Vielleicht ängstigt euch, was ihr nicht kontrollieren könnt. Und das Meer könnt ihr nicht kontrollieren. Das kann niemand. Hier gilt es zu vertrauen in die Fähigkeiten von Schiff und Mannschaft.

Das bedeutet für Eltern, die solche Ängste haben, dass sie uns vertrauen müssen, dass wir nach den höchsten Sicherheitsstandards arbeiten und keinerlei Risiken eingehen. Wir müssen keinen Fahrplan oder Ähnliches einhalten und wir können zum Beispiel einen Sturm ganz entspannt im Hafen abwarten.

Solltet ihr Ängste verspüren, bitte ich euch dreierlei rational (!) zu durchdenken:

Zum Ersten muss jedes für den Transport von Passagieren zugelassene Schiff baulich so gestaltet sein, dass die Passagiere nicht zu Schaden kommen. Und Passagiere meint nicht erwachsene Passagiere, sondern alle Passagiere. Das heißt ein Schiff für den Passagiertransport muss wie ein Gebäude an Land entsprechend bauliche Maßnahmen einhalten, damit Kleinkinder zum Beispiel nicht zwischen Treppenstufen hindurch rutschen können oder Ähnliches.

Zum Zweiten sind die Kinder nie unbeaufsichtigt.

Und zum Dritten sei die Frage gestattet, wann ihr zum letzten Mal von einem Kind oder Jugendlichen gehört habt, das / der von einem Passagierschiff über Bord gegangen ist? Mir ist kein einziger Fall bekannt. Und es unternehmen jährlich tausende Kinder und Jugendliche eine Kreuzfahrt und sind dabei mitnichten permanent bei den Eltern "angeleint".

Habt eine tolle Zeit - bis bald!

Euer Bowie 🐧